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Begriffe der Altersmedizin

Um den besonderen medizinischen Bedürfnissen älterer Menschen gerecht zu werden, hat sich eine eigene Altersmedizin etabliert.

  • Geriatrie ist ein Querschnittsfach, das sich mit den Besonderheiten der körperlichen Erkrankungen im fortgeschrittenen Lebensalter befasst. Aufbauend auf der Inneren Medizin beinhaltet die Geriatrie auch Kenntnisse aus Neurologie, Orthopädie, physikalischer Medizin, Schmerzbehandlung und anderen relevanten medizinischen Fächern. Da im höheren Lebensalter seelische und körperliche Erkrankungen gemeinsam auftreten, enthält die Geriatrie auch Elemente aus der Gerontopsychiatrie.
  • Gerontopsychiatrie ist der Teil des Fachgebietes der Psychiatrie, der sich mit den Besonderheiten der seelischen Erkrankungen bei älteren Menschen befasst. Dazu gehören unter anderem Demenzen, Verhaltensstörungen und Depressionen.
  • Gerontologie ist die Wissenschaft vom Altern, sie befasst sich mit den physiologischen Prozessen, die mit dem Älterwerden verbunden sind.
  • Mittlerweile entwickeln auch einzelne klinische medizinische Fächer spezielle Angebote für ältere Menschen, so etwa die Alterstraumatologie, die sich der besonderen Anforderungen bei der Behandlung unfallverletzter älterer Menschen annimmt.
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